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Blockhäuser

Das Blockhaus ist ein Holzgebäude, das aus einzelnen, übereinander liegenden Blockbohlen errichtet wird.

 

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Unsere Blockbohlen bestehen aus mehrschichtig verleimten Einzellamellen. Beim Bau eines Blockhauses unterscheidet man verschiedene Techniken in der Vorbereitung der Bohlen, in ihrer Schichtung, in der Ausführung der Ecken und der Einbindung der Innenwände.

Wurden bei den ersten Blockhäusern zwischen die einzelnen Blockbohlen Moos oder andere Dämmstoffe gelegt, um das Gebäude winddicht zu machen, ist heute eine zweischalige Wandkonstruktion mit Wärmedämmung erforderlich, um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung in Bezug auf das Wohnhaus zu erfüllen.

Vollblockwand

Die Vollblockwand, auch einschalige Blockwand genannt, findet man bei traditionellen Blockhäusern von über 500 Jahren Alter ebenso wie bei vielen modernen, neuen Blockhäusern. Es ist wohl die Wand die jeder automatisch mit dem Begriff Blockhaus verbindet.

 

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Sie kann aus runden Blockbalken bestehen ebenso wie aus kantigen Blöcken. Immer öfter besteht sie heutzutage aus mehreren miteinander verleimten Hölzern, den so genannten Holz-Lamellen, die ausnahmslos für unsere Häuser Verwendung finden.

Die Vollblockwand kann für jede am und im Blockhaus benötigte Wand eingesetzt werden: für die Außenwände, von der Bodenplatte bis unter das Dach ebenso wie für alle Innenwände.

Kombination verschiedener Wanddicken erfordert größeres know-how. Will man eine dicke Außenblockwand kombinieren mit einer dünneren Innenblockwand braucht man ein größeres know-how und modernste Maschinen. Auch sind nicht alle Blockbalkenquerschnitte dafür geeignet bzw. gibt es bei manchen Querschnitten kein sinnvolles Blockhausbild oder aber einfach keine finanzielle Einsparung. In unserem Blockhausprogramm ist die Kombination des Kantholzlamellenbalkens 93 mm x 145 mm mit dem Kantholzlamellenbalken 135 mm x 145mm sinnvoll.

Bei Entwurf und Auswahl einer solchen Kombination ist einmal mehr die Kompetenz Ihres Blockhausbauers gefragt.

Setzung von Blockwänden - ein echter Vorteil

Um zu verstehen wo mitunter Ständerwand anstatt Blockwand eingesetzt werden sollte befassen wir uns kurz mit dem Setzungsverhalten, das allen "echten" Blockwänden eigen ist: Setzung ist wenn sich nach der Blockhausmontage die Höhe der Wände verringert.

 

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Dies ist für ein Blockhaus normal. Es ist sogar ein Vorteil: im Extremfall auftretende Bewegungen, zum Beispiel bei Erdbeben oder durch nachgebende Fundamente "arbeitet" das Blockhaus in seinen Fugen, fast immer ohne irgendwelche Beeinträchtigungen davonzutragen. Es gibt dabei keine Risse wie in Steinwänden oder in Wänden mit Plattenwerkstoffen (bei Fertigteilhäusern und im Holzrahmenbau).

Werden die Blockbalken miteinander verleimt fehlt dieser Ausgleich so wird auch diese massive Holzwand Risse bekommen!

CO2 Bilanz



Blockhaus-Bauherren leisten aktiven Klimaschutz!

Neben seinen positiven Wirkungen im direkten Wohnumfeld reduziert der Naturbaustoff Holz den Klimakiller CO2 (Kohlenstoffdioxid) in der Atmosphäre. Oder anders ausgedrückt: Die Bauherren von Massivholzhäusern leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Die Erklärung dazu ist im Grunde simpel: Bäume binden während ihres Wachstums im Wald ungefähr die dreifache Menge an CO2, wie später bei der Verarbeitung des Rohstoffs zum Baustoff Holz freigesetzt wird. Das bedeutet, unterm Strich haben Massivholzhäuser bei der Herstellung und Errichtung eine positive CO2-Bilanz. Dies ist einmalig unter allen bekannten und gängigen Baustoffen.

Dazu die konkreten Zahlen beim Hausbau: Während des Baumwachstums wird durch die natürliche Fotosynthese Kohlendioxid aus der Atmosphäre in Sauerstoff und Biomasse umgewandelt, also im Holz eingelagert. So entlastet jeder Kubikmeter Holz – von heimischen Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft! – die Atmosphäre um etwa eine Tonne CO2. Mindestens eine weitere Tonne wird eingespart, wenn man durch Holz andere Baustoffe ersetzt, die bei ihrer Herstellung viel fossile Energie verbrauchen und CO2 freisetzen würden.

Unterm Strich entlastet ein Kubikmeter Bauholz die Umwelt also um mindestens zwei Tonnen des schädlichen Treibhausgases. So sorgt ein durchschnittliches Massivholzhaus mit etwa 50 Kubikmetern Holz für 100 Tonnen CO2-Einsparung! Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Drei-Liter-Autos mit jährlich 15.000 Kilometern in einem Zeitraum von 80 Jahren.
Wären 10 Prozent aller Häuser in Europa aus Holz gebaut, würde sich die Kohlenstoffemission um ganze 1,8 Millionen Tonnen reduzieren.

Außenwände und ihre Winddichtheit

Die Blockaußenwände müssen eine äußere Winddichtheitsebene sowie eine innenliegende Installationsebene besitzen um sowohl dem heutigen technischen Stand zu entsprechen.

 

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Die Installationsebene ermöglicht es Steckdosen einzubauen ohne die Winddichtheitsebene zu durchstoßen.

Hier kann die Wandverkleidung die Blockwand nahezu perfekt nachbilden. Weiters ist es möglich punktuell oder flächig mit Verputz, Tapeten oder Fliesen zu versehen. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.